
Stell dir vor: Du scrollst durch LinkedIn und siehst den zehnten Artikel über «Growth Hacking Secrets» heute. Der Content ist gut recherchiert, die Headlines catchy, die Grafiken professionell. Trotzdem klickst du weg – nach drei Sekunden. Warum? Weil grossartiger Content heute Standard ist.
Das Problem ist meist nicht die Qualität eines Beitrags sondern das geflutete Umfeld, in dem er (nicht) gesehen wird. Das heisst, in der Content-Inflation wird selbst der beste Artikel zum Rauschen.
«Content is King» – dieser Satz stammt aus einer Zeit, als Informationen knapp waren. 1996, als Bill Gates diesen Satz prägte, war das Internet ein leerer Raum, den es zu füllen galt. Heute ist es ein überfluteter Ozean, in dem Nutzer:innen nach Orientierung suchen.
Was wirklich passiert: Unternehmen investieren einen grossen Teil ihres Budgets in Content-Creation, aber vergessen die User Journey. Sie produzieren viral-worthy Videos, die in schlecht designten Landingpages eingesperrt bleiben. Sie schreiben emotionale Stories, die in unübersichtlichen Blogs untergehen.
Ein Beispiel aus der Schweiz: Ein Zürcher Fintech produzierte monatelang erstklassige Artikel über Blockchain-Technologie. Traffic: minimal. Das Problem? Die Artikel waren hinter einer komplizierten Navigation versteckt, die Ladezeit betrug 8 Sekunden, und die mobile Version war unbrauchbar. Grossartiger Content, miserable Experience.

Der Stern bewertet «nur» das Essen, für die Gäste zählt das Gesamterlebnis. Unser Kunde Aux Trois Amis schafft Atmosphähre, durch eine gezielte Präsentation im richtigen Umfeld – on- und offline.
Content ohne Experience ist wie ein Michelin-Stern-Menü in einer schmutzigen Mensa. Die Qualität ist da, aber das Drumherum zerstört das Erlebnis.
Hier ist unser erprobtes Modell für Content, der wirklich ankommt:
Frage nicht: «Was können wir erzählen?» Frage: «Was brauchen unsere Nutzer:innen genau jetzt?»
Praktisch: Entwickle Content-Maps, die User-Journey-Phasen berücksichtigen. Ein Blogartikel für jemanden in der Awareness-Phase braucht andere Elemente als Content für Purchase-bereite Kunden.
Content muss über alle Kanäle hinweg stimmig sein – aber nicht identisch. Beispiel: Ein Artikel über «Nachhaltige Investments» funktioniert:
Jeder Content-Baustein muss technisch optimiert sein:
Experience lebt von Iteration:
Content ist nicht tot. Aber Content ohne durchdachte Experience hat keine Zukunft. In einer Welt voller brillanter Inhalte gewinnen die Marken, die das beste Gesamterlebnis schaffen.
in flagranti erreicht Menschen. Weil wir sie ernst nehmen und ihre Bedürfnisse verstehen, können wir für Marken Kommunikation schaffen, die wirkt. Schau dir unser kostenloses Whitepaper zu Experience Design an oder lass dich von uns zu konkreten Fragen über Content-Creation beraten.