
Mit digitalen Mitteln erreichen wir mehr Menschen denn je. Damit die richtigen Botschaften bei ihnen ankommen, braucht es weiterhin einfühlsame Fachleute, die mit gutem Geschmack herausragende Kreation leisten. Wir haben kollaborativ mit KI ein Weihnachtsgeschenk für unsere Kund:innen kreiert, das das zeigt: vier Postkarten, inspiriert von unseren Unternehmenswerten.
Am Anfang stand die Frage: Wie können wir zeigen, dass digitale Tools unseren Kund:inen einen echten Mehrwert bieten? Recht schnell war klar, dass Fachwissen und Haltung zentrale Elemente in der weiteren Digitalisierung unserer Arbeit sind. Deswegen die Entscheidung, unsere Werte als Basis für generatives Experimentieren zu verstehen.
Und wie visualisieren wir abstrakte Werte wie «Neugier» oder «Gemeinschaft» auf eine Art, die überrascht und berührt? Unser Team begann mit Brainstormings, Skizzen und ersten visuellen Assoziationen. Welche Metaphern funktionieren? Welche Stimmungen passen zu jedem Wert?

Aus den ersten Ideen entwickelten wir Moodboards – Sammlungen von Farben, Formen, Texturen und Bildstilen. Diese dienten als visuelle Sprungbretter für das, was später entstehen sollte.

Und dann kommt KI ins Spiel. Mit Tools wie Midjourney experimentierten unsere Design- und Tech-Spezialist:innen mit verschiedenen Prompts, um die Moodboards in konkrete Bildwelten zu übersetzen. Es war ein iterativer Prozess: generieren, bewerten, verfeinern, wieder generieren. Die KI schlug Richtungen vor, die wir so nicht erwartet hatten: manchmal perfekt, manchmal völlig daneben. Genau diese Zusammenarbeit zwischen menschlichem Geschmack und maschineller Rechenleistung beschreibt den Kern des Projekts – und wie KI richtig gut in Arbeitsprozesse eingebunden werden kann.
Die finalen Designs produzierte NiedermannDruck in St. Gallen mit Indigo-Druck auf hochwertigem Papier. Jede Karte sollte nicht nur gut aussehen, sondern sich auch gut anfühlen.

Das Ergebnis sind vier Postkarten, die unsere Werte nicht erklären, sondern erlebbar machen. Sie sind bewusst offen gestaltet, sodass Empfänger:innen ihre eigenen Assoziationen entwickeln können.
Dieses Projekt ist unser Statement: KI ist kein Ersatz für Kreativität, sondern ein Werkzeug, das Kreativität erweitern kann – wenn man weiss, wie man es einsetzt. Wir nutzen KI nicht für Stapelverarbeitung oder generischen Kitsch, sondern intelligent und emotional, um mit Substanz Menschen zu erreichen.
Jetzt ist klar: KI geht nicht ohne Menschen. Aber Menschen, die viel mit KI schaffen, müssen ab und an auch mal analog ihre Kreativität ausleben. Deswegen haben wir uns während unseres Weihnachtsausfluges 2025 mit Kreativität und Intelligenz ausgetobt.
In Bern waren wir erst Keramik bemalen, haben dann einen Kriminalfall mit zwei Schauspielern gelöst und letzten Endes richtig gut geschlemmt. Alle in flagrantis wünschen frohe Weihnachten und ein gemeinsames, kreatives und lösungsorientiertes 2026.






